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Datum: 03.05.2021

Aktuelles zum Coronavirus

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus im Landkreis Oberhavel und geben Antworten auf häufig gestellte Fragen. 

Presseinformationen des Landkreises




















Weitere Pressemitteilungen zum Thema Coronavirus finden Sie hier.

Welche Symptome treten auf bei einer Erkrankung?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Geruchsverlust, Geschmacksverlust, Übelkeit und Durchfall. Die Krankheitsverläufe variieren stark – von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.

Für Laien ist es fast unmöglich, eine "Selbstdiagnose" zu stellen. Daher sollten insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Risikogebiet (siehe www.rki.de) aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislichen Erkrankungsfall hatten, nach Reiserückkehr mit ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung setzen.

Was tun bei Verdacht auf Coronavirus? Ansprechpartner für Coronatests

Erster Ansprechpartner für Tests auf das Coronavirus, insbesondere für symptomatische Patientinnen und Patienten, sind die niedergelassenen Hausärzte. Wer den Verdacht hat, erkrankt zu sein oder zum Beispiel als Reiserückkehrender einen Test veranlassen möchte, sollte allerdings nicht unangemeldet in eine hausärztliche Sprechstunde gehen. Es ist ratsam, beim Hausarzt oder auch beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anzurufen. Die Ärzte werden gezielt nach Symptomen fragen und den Betroffenen gegebenenfalls bei einem Hausbesuch untersuchen beziehungsweise nach der (offiziellen) Sprechstunde in die Praxis bestellen.

Vom Gesundheitsamt werden Tests gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts immer dann angeordnet, wenn ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, dass eine Person sich mit dem SARS-CoV2-Virus infiziert haben könnte und sie Symptome aufweist, zur Risikogruppe gehört oder im medizinischen Bereich tätig ist.

Um auch künftig die Infektionsdynamik unter Kontrolle zu behalten, hat der Landkreis Oberhavel daher am Freitag, 30.04.2021, eine „Allgemeinverfügung zur Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie I, Verdachtspersonen und positiv getesteten Personen als Schutzmaßnahme zur Eindämmung und Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2“ erlassen. Die Verfügung gilt ab dem 01.05.2021 und – abhängig von der Entwicklung der Infektionszahlen – mindestens bis einschließlich zum 31.05.2021. Sie ist unter Dokumente veröffentlicht.

Auf der Grundlage dieser Allgemeinverfügung müssen sich Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Landkreis Oberhavel in Quarantäne (Isolation/Absonderung) begeben, sofern sie

  • eine ärztliche oder gesundheitsamtlich veranlasste Mitteilung über einen Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall erhalten haben (Kontaktpersonen der Kategorie I),
  • Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, und sich auf ärztliche Empfehlung oder gesundheitsamtliche Anordnung einem Test auf SARS-CoV-2 unterzogen haben oder noch unterziehen werden (Verdachtspersonen), oder
  • positiv auf SARS-CoV-2-Viren getestet wurden (positiv getestete Personen).

Die Quarantänezeit beginnt für Kontaktpersonen unverzüglich nach Zugang der ärztlichen oder gesundheitsamtlich veranlassten Mitteilung sowie für Verdachtspersonen nach Zugang der Testanordnung beziehungsweise nach Vornahme des Tests. Für positiv getestete Personen beginnt die Isolationszeit unmittelbar nach Kenntnisnahme des Testergebnisses.

Positiv getestete Personen beziehungsweise bei Minderjährigen Erziehungsberechtigte oder Betreuer/innen haben unverzüglich eine Liste zu erstellen und dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen, die die Namen, Anschriften und Telefonnummern derjenigen Personen enthält, mit denen seit den letzten zwei Tagen vor der Testung beziehungsweise vor Symptombeginn ein persönlicher Kontakt stattgefunden hat. Die Liste kann per E-Mail an ges.infektionsschutz@oberhavel.de gesendet werden. 

Folgende Regeln gelten in der Quarantäne:

  • Die Quarantäne muss in der Wohnung der betroffenen Person erfolgen. Dabei soll die betroffene Person eine räumliche Trennung zu den Personen beachten, die im gleichen Haushalt leben.
  • Die betroffene Person darf die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamts nicht verlassen. Die Zustimmung ist auch erforderlich, wenn sich eine Kontaktperson der Kategorie I oder eine Verdachtsperson außer Haus begeben muss, um sich einem Test auf SARS-CoV-2 zu unterziehen. Der Aufenthalt in einem zur Wohnung gehörenden Garten, auf einer zugehörigen Terrasse oder einem zugehörigen Balkon ist alleine gestattet.
  • Die betroffene Person darf keine Besucher aus anderen Haushalten empfangen. Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall Ausnahmen zulassen.
  • Alle betroffenen Personen müssen während der Quarantänezeit ein Tagebuch führen, in dem – soweit möglich – zweimal täglich und mit einem Zeitabstand von mindestens sechs Stunden zwischen den Messungen die Körpertemperatur und – soweit vorhanden – der Verlauf von Symptomen sowie der Kontakt zu anderen Personen festzuhalten ist. Das Tagebuch steht zum Download auf der Webseite des Landkreises bereit unter www.oberhavel.de/corona. Alternativ besteht die Möglichkeit, die genannten notwendigen Tagebucheinträge in digitaler Form dem Gesundheitsamt auf dessen Verlangen zu übermitteln. Die betroffene Person trifft gegenüber dem Gesundheitsamt die Auswahl der Form zur Führung des Tagebuches. Soll von der digitalen Form Gebrauch gemacht werden, sind der Link https://symptomtagebuch.oberhavel.de und die per E-Mail übermittelten Zugangsdaten zu nutzen.
  • Weist eine Kontaktperson der Kategorie I Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion auf, muss sie unverzüglich das Gesundheitsamt informieren, und zwar unter der Telefonnummer 03301 601-3900 oder per E-Mail unter: ges.corona@oberhavel.de. Symptome sind insbesondere erhöhte Temperatur über 37,5 Grad und akute Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Die Quarantänezeit endet für Kontaktpersonen der Kategorie I nach Ablauf von 14 Tagen seit dem Tag, an dem der jeweils letzte Kontakt zwischen der betroffenen Person und dem bestätigten COVID-19-Fall festgestellt wurde.

Wird die Kontaktperson der Kategorie I während der Quarantänezeit positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet, endet die Quarantänezeit bei:

  • asymptomatischen Krankheitsverlauf 14 Tage nach Erstnachweis des Erregers 
  • symptomatischem Krankheitsverlauf 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden. Tritt keine Symptomfreiheit ein, besteht die Quarantäne auch über den 14. Tag hinaus fort. Ist bei den an COVID-19-Erkrankten eine besorgniserregende Virusvariante nachgewiesen, endet die Quarantäne frühestens nach 14 Tagen und Kenntnis von einem negativen Testergebnis (sogenannte Freitestung).
Ausnahmen von der Quarantäneanordnung sowie für Anordnungen im Zusammenhang mit medizinischem Personal (zum Beispiel in Fällen ausgewiesenen Personalmangels) oder Personal im Bereich der kritischen Infrastruktur erfolgen in Ausnahmefällen ausschließlich auf Antrag durch eine gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes.

Betroffene Personen, die den genannten Regelungen nicht nachkommen, können mit einem empfindlichen Bußgeld belegt werden.

Wie können Infektionen vermieden werden?

Der wichtigste Übertragungsweg für das Coronavirus ist die Tröpfcheninfektion. Dabei werden die Coronaviren durch infizierte Menschen über Tröpfchen in die Luft abgegeben und durch nicht infizierte Menschen eingeatmet.

Deshalb ist zur Vermeidung einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus auf eine gute Husten- und Nies-Etikette und persönliche Händehygiene zu achten. Ebenfalls sollte Abstand zu Erkrankten gehalten werden. In Anbetracht der Grippewelle sind diese Maßnahmen zurzeit sowieso angezeigt.

Händehygiene
Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen. Unter dem Link werden Ihnen Tipps gegeben, wie eine wirksame Händehygiene erfolgen soll um Infektionen zu vermeiden.

Husten- und Nies-Etikette
Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Deshalb ist es aus gesundheitlicher Sicht nicht sinnvoll, sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten. So gelangen Krankheitserreger an die Hände und können über Gegenstände oder Hände an andere Personen weitergegeben werden.
Beim Husten oder Niesen sollten Sie sich wegdrehen und zu anderen Personen mindestens den Abstand von einem Meter einhalten. Am besten in ein Einwegtaschentuch niesen, das anschließend entsorgt wird. Ist kein Taschentuch zur Hand, kann auch in die Armbeuge gehustet oder geniest werden.

Mehr Informationen zur Husten- und Nies-Etikette erhalten Sie hier.

Abstand halten
Vermeiden Sie zu Erkrankten, aber auch bei eigenen Infektionen, enge Körperkontakte wie Küssen und Umarmen.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass es derzeit keinen Fall gibt, bei denen sich Menschen auf einem anderen Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben.
Die Ausführungen des Bundesinstituts für Risikobewertung zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link nachlesen: https://www.bfr.bund.de/

Einfache Hygieneregeln tragen im Alltag dazu bei, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Deshalb ist jede Person aufgefordert, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten. Mehr dazu: https://www.infektionsschutz.de/

Regelmäßiges Lüften
In den Herbst- und Wintermonaten, wenn Menschen sich wieder vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, wird regelmäßiges und richtiges Lüften noch wichtiger für den Infektionsschutz. In geschlossenen Räumen gilt: Die Raumluft muss regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden (insbesondere durch Stoßlüftung über Fenster oder durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil; bei einem aus technischen oder technologischen Gründen nicht vermeidbaren Umluftbetrieb raumlufttechnischer Anlagen sollen diese über eine geeignete Filtration zur Abscheidung luftgetragener Viren verfügen).

Als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske wird die Nutzung der Corona-Warn-App empfohlen. Wer sie nutzt, hilft, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt "Corona-Warn-App".

Corona-Infotelefon für medizinische Fragen

Der Landkreis Oberhavel hat für medizinische Fragen rund um das neuartige Coronavirus ein zentrales Infotelefon eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Kontaktpersonen von Corona-Infizierten (Verdachtsfälle) und Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit Wohnsitz (gewöhnlichem Aufenthalt) im Landkreis Oberhavel.

Das Infotelefon ist unter der Rufnummer 03301 601-3900 erreichbar, und zwar:

  • montags, mittwochs und freitags von 09.00 bis 12.00 Uhr
  • dienstags und donnerstags von 09.00 bis 16.00 Uhr

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes informieren hier zu allen Fragen rund um das Virus. Aufgrund eines erhöhten Anfrageaufkommens kann es zu längeren Wartezeiten oder vorübergehender Nichterreichbarkeit der Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt kommen. Bitte versuchen Sie es in diesen Fällen später nochmals. Wir bitten um Verständnis.

Nachfragen können auch per E-Mail an das Gesundheitsamt gerichtet werden. Die E-Mail-Adresse lautet: ges.corona@oberhavel.de.

Impfen in Oberhavel

Mobile Impfangebote

Gemeinsam mit den Kommunen hat der Landkreis Oberhavel über seine mobilen Impfteams in den vergangenen Wochen verschiedene Impfmöglichkeiten in den Städten und Gemeinden vor Ort angeboten. Aufgrund der guten Resonanz wird das auch weiterhin der Fall sein.

An folgenden Orten sind die mobilen Impfteams demnächst zu finden: 

Donnerstag, 23.09.2021 / 14.00 bis 19.00 Uhr

vor Pflanzen-Kölle, Rosenstraße 48, 16556 Hohen Neuendorf

Zweitimpftermin: 14.10.2021

Samstag, 02.10.2021 / 09.00 bis 16.00 Uhr

im (H)ORT der großen Biber, Dorfstraße 22, 16761 Hennigsdorf

Zweitimpftermin: 23.10.2021

Sonntag, 03.10.2021 / 10.00 bis 17.00 Uhr

auf dem Stadtfest Oranienburg, Schlossplatz 1, 16515 Oranienburg

Zweitimpfung: 22.10.2021 / 10.00 bis 16.00 Uhr

Dienstag, 05.10.2021 / 12.00 bis 19.00 Uhr

im Gemeinschaftstreff im Hirschwechsel 4, 16761 Hennigsdorf OT Stolpe-Süd

Zweitimpfung: 26.10.2021

Mittwoch, 06.10.2021 / 09.00 bis 16.00 Uhr

im Berufsförderungswerk, Kastanienallee 25, 16567 Mühlenbecker Land OT Mühlenbeck

Zweitimpftermine werden vor Ort vergeben.

Samstag, 09.10.2021 / 09.00 bis 16.00 Uhr

in der Sporthalle der Grundschule-Nord, Rigaer Straße 1, 16761 Hennigsdorf

Zweitimpfung: 30.10.2021

Alle, die bislang noch kein Impfangebot nutzen konnten, weil sich die Arbeitszeiten mit den Angeboten überschnittenen haben, haben dazu in Gransee Gelegenheit. In der Kreisgeschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Gransee in der Koliner Straße 12A impft das DRK immer mittwochs von 17.00 bis 21.00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung oder Terminvereinbarung ist auch hier nicht erforderlich. Geimpft wird mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer.

Mitzubringen sind zu allen kommunalen Impftagen neben dem Personalausweis, der Krankenkassenkarte sowie – sofern vorhanden – der Impfausweis und die vorab ausgefüllten Formulare (Aufklärungsbogen, Anamnese-Einwilligung und Datenschutzerklärung). Diese sowie weitere Informationen stehen unter www.brandenburg-impft.de zum Download bereit.

Impfen bei Haus- und Fachärzten sowie an der Asklepios Klinik

Darüber hinaus können sich Impfwillige aktuell weiter an ihre Haus- und Fachärzte wenden und sich dort über Impfangebote informieren.  Auch die Asklepios Klinik in Birkenwerder bietet Schutzimpfungen gegen das Coronavirus an. Termine sind online unter https://coronaimpfung.asklepios.com/impftermine/ buchbar.

Voraussetzung für eine Impfung ist, dass man mindestens 16 Jahre alt ist, sich gesund fühlt und keine Symptome wie Fieber, Husten oder Schnupfen aufweist. Mitzubringen sind die Krankenkassenkarte, der Impfpass sowie die notwendigen ausgefüllten Impfdokumente, welche unter www.brandenburg-impft.de im Bereich Downloads abgerufen werden können. Wer noch nicht 18 Jahre alt ist, muss von einer sorgeberechtigten Person begleitet werden oder eine von den Sorgeberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung zur Impfung mitbringen. 

Weitere Informationen

sind der Webseite www.brandenburg-impft.de zu entnehmen.

Teststellen im Landkreis Oberhavel

Zusammen mit der Johanniter-Unfallhilfe und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat der Landkreis Oberhavel eigene Teststellen eingerichtet, um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit für kostenfreie Schnelltests mindestens einmal pro Woche anzubieten.

Getestet werden nur Personen, die symptomfrei sind. Personen mit Krankheitszeichen, die den Verdacht einer Coronainfektion nahelegen – wie Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, aber auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen – können sich nicht in der Teststelle testen lassen. Sie müssen bei ihrem Hausarzt einen PCR-Test veranlassen.


Derzeit gibt es zwei Testzentren des Landkreises Oberhavel:

  • Oranienburg, Ortsteil Lehnitz, Mühlenbecker Weg (bitte die Ausschilderung beachten): Das Testzentrum kann per Drive-In angefahren werden und wird durch die Johanniter-Unfallhilfe betreut. Eine Anmeldung ist momentan nicht erforderlich. Geöffnet ist die Teststelle von montags bis freitags zwischen 08.00 und 16.30 Uhr. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, spätestens um 16.00 Uhr vor Ort zu sein. Andernfalls kann gegebenenfalls kein Abstrich mehr erfolgen. Eine Bescheinigung über das Testergebnis wird vor Ort ausgestellt.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, zu den Schnelltests aus hygienischen Gründen ihre eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen der notwendigen Unterlagen mitzubringen. Bitte halten Sie zudem ein Ausweisdokument bereit (Personalausweis, Reisepass, Krankenkassenkarte). 

Schnelltests bei Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können nur in Anwesenheit der sorgeberechtigten Person durchgeführt werden. Alternativ ist ein schriftliches Einverständnis der sorgeberechtigten Personen vorzulegen. Auch bei einer Testung von Kindern ist ein entsprechendes Ausweisdokument vorzulegen (zum Beispiel Kinderausweis, Krankenkassenkarte, Geburtsurkunde). 

  • Gransee, Koliner Straße 12a: Das Testzentrum wird durch das Deutsche Rote Kreuz betrieben. Getestet wird am Montag von 08.00 bis 12.00 Uhr, Dienstag von 11.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist derzeit nicht erforderlich. Eine Bescheinigung über das Testergebnis wird vor Ort ausgestellt.

Weitere Teststellen des DRK:

  • Zehdenick, Hospitalstraße 1: Die Teststelle ist am Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 14.00 Uhr sowie Samstag von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.
  • Fürstenberg/Havel, Foyer der Mehrzweckhalle, Berliner Straße 76: Die Teststelle ist am Montag von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie am Freitag und Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
  • Löwenberg, Alte Schulstraße 5, Gemeinde Löwenberger Land, Haus 2 - Sitzungssaal: Die Teststelle ist am Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Eine Anmeldung ist momentan nicht notwendig. Eine Bescheinigung über das Testergebnis wird vor Ort ausgestellt.

Schnelltests bei Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können nur in Anwesenheit der sorgeberechtigten Person durchgeführt werden. Alternativ ist ein schriftliches Einverständnis der sorgeberechtigten Personen vorzulegen.


Weitere vom Landkreis Oberhavel beauftragte Teststellen:

Hennigsdorf:

  • Hennigsdorf, Testzentrum Hennigsdorf, Postplatz 3a, www.testzentrum-hennigsdorf.de
  • Hennigsdorf, Löwen-Apotheke, Rigaer Straße 30C
  • Hennigsdorf, Alte Stahl Apotheke, Havelpassage 3
  • Hennigsdorf, Veltener Straße 8 (am Hellweg-Baumarkt)

Hohen Neuendorf:

Oranienburg:

  • Oranienburg, Praxis Dr. Schönfeld, Ernst-Schneller-Straße 84
  • Oranienburg, Praxis Frau Dr. Rettig-Zimmermann, Bernauer Straße 66
  • Oranienburg, Preussen Apotheke, Bernauer Straße 100, https://preussenapotheke.de/

Leegebruch:

Mühlenbecker Land:

Velten:

Kremmen:

Glienicke/Nordbahn:

  • Glienicke/Nordbahn, Testzentrum im Vitadeum (Fitness & Wellness & Gesundheit GmbH), Hauptstraße 54

Liebenwalde:

  • Kommunale Teststelle Liebenwalde, Museumshof am Rathaus, Marktplatz 20, 16559 Liebenwalde, Dienstag und Donnerstag 13.00 bis 17.00 Uhr nach telefonischer Anmeldung unter 033054 80510.

Die Liste ist nicht als abschließend zu betrachten. Bitte informieren Sie sich über weitere Teststellen vor Ort.


Nach dem Inkrafttreten der Coronavirus-Testverordnung des Bundes vom 24.06.2021, gilt ab dem 01.07.2021 Folgendes:

Die unteren Gesundheitsbehörden sind jetzt wesentlich stärker in den Bereich der Testung eingebunden und sind als Kontrollorgan verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben zu prüfen. Die neue Testverordnunng beinhaltet neue Kriterien zum Betrieb und Durchführung einer Teststelle, die zwingend erfüllt werden müssen.

Eine Beauftragung Dritter als weitere Leistungserbringer erfolgt durch eine Einzelbeauftragung durch die Gesundheitsämter und nur, wenn unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen, medizinprodukterechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen eine ordnungsgemäße Erbringung der Leistungen vollumfänglich erfüllt wird, der beauftragenden Stelle begründete Angaben zur vorhandenen Testkapazität gemacht werden sowie die Zuverlässigkeit der Beauftragung gewährleistet ist.

Beauftragte Teststellen haben monatlich und standortbezogen die prognostizierte Testkapazität, die Anzahl der erbrachten Bürgertestungen sowie die Zahl der positiven Testergebnisse an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Darüber hinaus muss eine zentrale Registrierung erfolgen und die Nutzung der Corona-Warn-App sichergestellt werden. Über die Anträge entscheidet das Gesundheitsamt des Landkreises Oberhavel. Die Dokumente sind an GES.Corona@oberhavel.de mit dem Betreff „Bearbeitung_Antragsverfahren_Teststelle“ zu senden. Folgende Unterlagen sind dabei einzureichen: Katalog einzureichender Dokumente zur Beauftragung als Teststelle


Teststellen im Land Brandenburg:

Eine Übersicht, wo in Brandenburg Bürgertests angeboten werden, bietet die Internetseite https://brandenburg-testet.de, die das Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten erstellt hat.

Hier gelangen Sie zur interaktiven Brandenburg-Karte, mit der Bürgerinnen und Bürger schnell eine Teststelle für den kostenfreien Bürgertest in ihrer Nähe finden können.


Kommerzielle PCR-Teststellen im Landkreis Oberhavel (kein Anspruch auf Vollständigkeit)

  • Hennigsdorf, Testzentrum Hennigsdorf, Postplatz 3a, www.testzentrum-hennigsdorf.de
  • Hennigsdorf, Praxis Dr. med. Schiffer, Havelplatz 1-5
  • Hohen Neuendorf, St. Hubertus-Apotheke, Testzentrum in der Stadthalle, Am Rathaus 1, www.sankthubertusapotheke.de
  • Hohen Neuendorf (Ecolog bei LIDL), Backofenweg 4
  • Oranienburg, Praxis Frau Dr. Rettig-Zimmermann, Bernauer Straße 66
  • Velten, Praxis Dr. Kröhl, Breite Straße 73, http://praxis-dr-kröhl.de/
  • Velten, Testzentrum in der Ofenstadthalle (Medica-OHV), Katersteig 3, http://www.medica-ohv.de/
  • Kremmen, Testzentrum in der Stadtparkhalle (Medica-OHV), Ruppiner Chaussee 9, http://www.medica-ohv.de/
  • Löwenberger Land, Praxis Dipl. med. Ordel, OdF-PLatz 5

Corona-Warn-App

Jetzt die Corona-Warn-App herunterladen und Corona gemeinsam bekämpfen.

© Die Bundesregierung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit und als nationales Public-Health-Institut hat die Corona-Warn-App für die deutsche Bundesregierung und für die Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Die App fungiert als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske. Wer sie nutzt, hilft, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Die App merkt sich dezentral die Begegnungen mit anderen und informiert digital über Begegnungen mit nachweislich infizierten Personen. Dabei sammelt sie jedoch zu keiner Zeit Informationen zur Identität ihrer Nutzerinnen und Nutzer.

Die Corona-Warn-App ist ab sofort im Google Play Store und im Apple Store erhältlich.

Weitere Informationen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

Alle technischen Fragen zur Corona-Warn-App können direkt an die Hotline der Corona-Warn-App gerichtet werden. Diese ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 von Montag bis Samstag, 07.00 bis 22.00 Uhr, erreichbar.

Corona - Wichtige Telefonnummern und Internetseiten

Allgemein

Corona-Bürgertelefon des Landes Brandenburg
Telefon: 0331 866-5050
Montag – Freitag: 09.00 bis 17.00 Uhr
E-Mail: buergeranfragen-corona@brandenburg.de
Internet: corona.brandenburg.de

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums
zum Coronavirus

(Quarantänemaßnahmen, Verdachtsfälle et cetera):
Telefon: 030 346465100
Montag – Donnerstag: 08.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr


Gesundheit

Ärztlicher Bereitschaftsdient der
Kassenärztlichen Vereinigung
(bei medizinischen Fragen und Infektionsverdacht)
Telefon: 116 117 (ohne Vorwahl)
Montag – Sonntag: 00.00 bis 24.00 Uhr

Beratungstelefon der Unabhängigen
Patientenberatung Deutschland (UPD)

Telefon: 0800 011 77 22
Montag – Freitag: 08.00 bis 22.00 Uhr
Samstag: 08.00 bis 18.00 Uhr

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
Fax: 030 340 60 66 – 07
E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Bürgertelefon des Brandenburger Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)
Telefon: 0331 8683-777
Montag – Freitag: 09.00 bis 15.00 Uhr

Hilfetelefon für Menschen mit Demenz und deren Angehörige
Telefon: 0331 273466111
Montag, Mittwoch, Freitag: 09.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 15.00 bis 18.00 Uhr

Schwangerschaftsberatung der Immanuel Beratung Zehdenick
Telefon: 03307 310012
Montag – Freitag: 09.00 bis 12.00 Uhr
E-Mail: beratung.zehdenick@immanuel.de

Beratungshotline für Pflegeeinrichtungen
(für Beschäftigte der ambulanten und stationären Pflege)
Telefon: 030 202023-6000
Montags – Freitag: 08.00 bis 18.00 Uhr (inklusive Rückrufservice)
E-Mail: corona-in-der-pflege@mdk-bb.de


Sorgentelefone – Hilfe für die Seele

Corona-Seelsorgetelefon
(gemeinsames Angebot der Notfallseelsorge/ Krisenintervention Berlin, der Kirchlichen Telefonseelsorge und der Krankenhausseelsorge)
Telefon: 030 403 665 885
Montag – Sonntag: 08.00 bis 18.00 Uhr

BDP-Corona-Hotline: Psychologische Beratung
in Corona-Krisenzeiten

(Angebot des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen
und Psychologen (BDP)
Telefon: 0800 777 22 44
Montag – Sonntag: 08.00 bis 20.00 Uhr

Psychologisches Beratungsangebot
der Oberhavel Klinik Hennigsdorf

Telefon: 03302 545-4772 oder 03302 545-4597
Montag – Freitag: 09.00 bis 14.00 Uhr

Psychosoziales Beratungstelefon
der Familienberatung Zehdenick

(für Familien, Kinder und Jugendliche sowie werdende Eltern)
Telefon: 03307 310012
Montag – Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr
E-Mail: beratung.zehdenick@immanuel.de

Telefonseelsorge
Telefon: 0800 1110-111 oder 0800 1110-222 oder 116 123


Hilfeangebote für Kinder und Erwachsene

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Telefon: 08000 116 016
Montag – Sonntag: 00.00 bis 24.00 Uhr
Internet: www.hilfetelefon.de

Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch"
Telefon: 0800 22 55 530
Montag, Mittwoch und Freitag: 09.00 bis 14.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 15.00 bis 20.00 Uhr
Online-Beratung für Jugendliche: www.save-me-online.de

Hilfetelefon "Schwangere in Not"
Telefon: 0800 40 40 020
Montag – Sonntag: 00.00 bis 24.00 Uhr

Beratungsstellen Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Internet: www.frauen-gegengewalt.de

Frauenhäuser bundesweit
Internet: www.frauenhauskoordinierung.de

Pausentaste
(Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familien kümmern)
Telefon: 116 111 (ohne Vorwahl)
Montag – Samstag: 14.00 bis 20.00 Uhr

Nummer gegen Kummer für Jugendliche
Telefon: 116 111 (ohne Vorwahl)
Montag – Samstag: 14.00 bis 20.00 Uhr

Nummer gegen Kummer für Eltern
Telefon: 0800 111 0 550
Montag – Freitag: 09.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 17.00 bis 19.00 Uhr


Wirtschaft

Beratungsstelle der WInTO GmbH
Telefon: 03302 559-200
E-Mail: winto@winto-gmbh.de
Montag – Freitag: 08.00 bis 17.00 Uhr
Hotline für Notfälle außerhalb der Geschäftszeiten:
0151 65 79 06 29
Internet: www.wirtschaft-oberhavel.de

Telefonischer Infoservice vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE)
Telefon: 0331 866-1887
Telefon: 0331 866-1888
Telefon: 0331 866-1889

Telefonservice der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)
Telefon: 0331 730 61 222

Notfall-Team der IHK Potsdam
E-Mail: corona@ihk-potsdam.de
Telefon: 0331 2786-115
Montag – Freitag: 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Hotlines des Bundeswirtschaftsministeriums
Für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus
Telefon: 030 18615 1515
Montag – Freitag: 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Hotline zu Fördermaßnahmen
Telefon: 030 18615 8000
Montag – Donnerstag: 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555-20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen
BAFA-Hotline: 06196 908-1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de


Unterstützungsangebote

Nachbarschaftshilfe "nebenan"
Internet: www.nebenan.de
Telefon: 0800 866 55 44


Verbraucherinformationen

Servicetelefon der Verbraucherzentrale Brandenburg
Telefon: 0331 98 22 999 5
Montag – Sonntag: 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Internet: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/corona

Inzidenz fünf Tage über 20: Testpflicht in Oberhavel gilt wieder

Gemäß der geltenden Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg vom 29.07.2021 ist der Landkreis Oberhavel verpflichtet, unverzüglich öffentlich bekanntzugeben, wenn der Schwellenwert der 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Marke von 20 überschreitet. Das hat die Kreisverwaltung, am Montag, dem 16.08.2021 getan. Der Wert lag seit Donnerstag, dem 12.08.2021, über der benannten Grenze.

Ab dem Tag nach der Bekanntgabe, also ab Dienstag, 17.08.2021, gilt wieder die in der Umgangsverordnung vorgesehene Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises. Dies gilt unter anderem für:

  • Veranstaltungen; die Vorlagepflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 500 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern,
  • Gaststätten; die Vorlagepflicht gilt nicht für Gäste, die in den Außenbereichen der Gaststätte bewirtet werden oder die Sanitäreinrichtungen der Gaststätte aufsuchen,
  • für Beherbergungen, also beispielsweise Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen,
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbaren touristische Angebote,
  • Sportanlagen in geschlossenen Räumen; für nicht volljährige Sportausübende ist als Nachweis auch eine von einer sorgeberechtigten Person unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) zulässig,
  • Indoor-Spielplätze
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen und Ausstellungen, ebenso wie Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhalle, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich
  • Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren (außer Freibäder)

In Schulen, Kitas, Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen, in Diskotheken, Clubs und bei Festivals, für die Erbringung von sexuellen Dienstleistungen sowie für die Ausübung von Kontaktsport nach § 16 Absatz 1 der Umgangsverordnung galt die Testpflicht bereits vor dem Überschreiten der 20er-Inzidenz.

Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht:

  • vorbehaltlich des § 22 Abs. 1 bis 3 (Schulen, Horte, Kitas, Tagespflege) für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr,
  • für geimpfte und für genesene Personen gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung.   

Die Testpflicht wird wieder gelockert, wenn im Landkreis innerhalb der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern kumulativ weniger als 20 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus für fünf Tage ununterbrochen vorliegen. Die Kreisverwaltung würde dies entsprechend öffentlich bekannt geben; die vorgesehene Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises würde ab dem Tag nach der Bekanntgabe der Unterschreitung entfallen.

Die Bekanntmachung ist im Wortlaut hier nachzulesen.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Oberhavel vom 13.09.2021: Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 35.

Gleichstellung von Genesenen, Geimpften und Getesteten

Diese Seite wird aktuell überarbeitet. Seit dem 16.09.2021 gilt die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Für nähere Informationen zu aktuellen Regelungen siehe neue Corona-Verordnung.


Durch die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes, die am 09.05.2021 in Kraft getreten ist, werden Erleichterungen und Ausnahmen für Genesene, Geimpfte und Getestete jetzt bundesweit einheitlich geregelt. Die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes enthält deshalb nun keine Ausnahmen für Genesene, Geimpfte und Getestete mehr.

Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 09.05.2021: 

  • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
  • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene.
  • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
  • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten.

Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.


Nachweis für Genesene durch das Gesundheitsamt

Auf Grund der Verordnung der Bundesregierung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – SchAusnahmV) vom 08.05.2021 stellt das Gesundheitsamt für alle, die sich in den vergangenen sechs Monaten mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert haben, eine Bestätigung über die überstandene Infektion aus. Alle Betroffenen erhalten das Dokument, das auch in englischer Sprache verfasst ist, automatisch per Post zugesandt. Es dient als Genesenennachweis, wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Aktuell infizierten Personen wird es gemeinsam mit der Quarantänebescheinigung zugesandt. Das Gesundheitsamt bittet, von telefonischen und schriftlichen Anfragen zum Versand eines Genesenennachweises abzusehen.


Testnachweis

Die Bedingungen für einen Testnachweis sind in der SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg an die bundesrechtlichen Maßstäbe (§ 2 Nr. 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung) angepasst. Immer, wenn ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt wird, gilt in Brandenburg:

  • Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
  • Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden.
  • Die zugrundeliegende Testung muss durch eine sogenannte In-vitro-Diagnostika erfolgt sein: zum Beispiel ein PoC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (zum Beispiel kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle) oder vor Ort unter Aufsicht ein Antigen-Selbsttest (sogenannter Laientest).

Es gilt:

Keine Testpflicht in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 für fünf aufeinander folgende Tage und wenn die Behörde dies bekanntgegeben hat (zum Beispiel: Innengastronomie, touristische Übernachtungen und Kultureinrichtungen); Dies ist im Landkreis Oberhavel aktuell der Fall. Ausnahme: Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz in Schulen und für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen und Krankenhäusern, für die Erbringung sexueller Dienstleistungen, für Diskotheken, Clubs und Festivals sowie für Kontaktsport in geschlossenen Räumen).

Seit dem 28.08.2021 gilt:

Von der Testpflicht ausgenommen sind neben Geimpften und Genesenen generell auch Kinder unter sechs Jahren und alle Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig mindestens zweimal pro Woche getestet werden.

Abstands- und Hygieneregeln / Maskenpflicht / Private Feiern

Diese Seite wird aktuell überarbeitet. Seit dem 16.09.2021 gilt die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Für nähere Informationen zu aktuellen Regelungen siehe neue Corona-Verordnung.


Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Oberhavel vom 16.08.2021: Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 20.


Seit dem 01.08.2021 gilt:

Allgemeine Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern außerhalb des privaten Raums gilt weiterhin.

Es gelten keine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

Private Feiern und Zusammenkünfte

Private Feiern im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind unabhängig vom Anlass im privaten Wohnraum und im zugehörigen Garten oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen 

  • unter freiem Himmel mit bis zu 100 und
  • in geschlossenen Räumen mit bis zu 50

zeitgleich anwesenden Gästen zulässig. Dabei müssen aber die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Geimpfte und Genesene zählen bei privaten Treffen nicht mit.


Abstands- und Hygieneregeln

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen, ist es erforderlich, Kontakte zu beschränken und wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA+C+L-Formel. Das heißt:

  • Abstand halten,
  • Hygiene beachten,
  • medizinische Masken (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen
  • Corona-APP nutzen und regelmäßiges
  • Lüften.

Nach der SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg ist jede Person verpflichtet: 

  • die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen, 
  • außerhalb des privaten Raums grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten (Abstandsgebot); sofern die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Ausnahmen von dem Abstandsgebot gibt es zum Beispiel für Ehe- oder Lebenspartner/-innen, für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder ein gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht.

Weitere Maßnahmen der Landkreise und kreisfreien Städte: 

Die Landkreise und kreisfreien Städte sollen weitergehende Schutzmaßnahmen treffen, wenn es das regionale Infektionsgeschehen erfordert. Die Landkreise und kreisfreien Städte können im Wege einer Allgemeinverfügung die Maskenpflicht auf öffentliche Wegen, Straßen und Plätzen anordnen, auf denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.  


Mund-Nasen-Bedeckung

Es gilt:

  • Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen (zum Beispiel: Geschäfte, Veranstaltungen, Kirche, Öffentlicher Personennahverkehr, Reisebusse, Umkleideräume); bei Veranstaltungen, Theater, Konzerthäuser, Kinos und Spielhallen sowie in Hochschulen keine Maskenpflicht, wenn zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird
  • Keine Maskenpflicht mehr im Freien (zum Beispiel: Open-Air-Veranstaltungen, Versammlungen, Wochenmärkte, Außengastronomie)

Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden.

Medizinische Masken: Soweit für Kinder unter 14 Jahren keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht, ist ersatzweise eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) zu tragen.

Im ÖPNV und in Taxen sind sogenannte medizinische Gesichtsmasken zu tragen (zum Beispiel OP-Masken oder FFP2-Masken). Die Tragepflicht gilt auch an den entsprechenden Haltestellen, die nicht unter freiem Himmel liegen und in den Bahnhofsgebäuden.

Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften sowie vor den Verkaufsstellen, zum Beispiel auf zugehörigen Parkplätzen. Das Personal muss mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (zum Beispiel Schutzwand an Kassen).

Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen in geschlossenen Räumen vorgeschrieben.

Diese Vorgabe gilt auch für Arbeits- und Betriebsstätten sowie Büro- und Verwaltungsgebäude. Dies gilt nicht am festen Arbeitsplatz oder wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Ausnahmen: Von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind weiterhin unter anderem Personen ausgenommen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen.

Das ärztliche Zeugnis muss mindestens den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthalten. Für den Fall der Vorlage bei Behörden oder Gerichten muss das Zeugnis zudem konkrete Angaben beinhalten, warum die betroffene Person von der Tragepflicht befreit ist. Das Vorlegen einer Kopie des ärztlichen Zeugnisses reicht nicht aus.

Schulen, Kitas und weitere Bildungseinrichtungen

Diese Seite wird aktuell überarbeitet. Seit dem 16.09.2021 gilt die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Für nähere Informationen zu aktuellen Regelungen siehe neue Corona-Verordnung.


Aktuelle Informationen sind zu finden unter: https://mbjs.brandenburg.de/corona-aktuell/schule-und-unterricht.html


Verbot des Zutritts zu Schulen

Der Zutritt zu Schulen ist allen Personen untersagt, die keinen negativen Testnachweis in Bezug auf den SARS-CoV-2-Virus vorlegen können. Hierauf ist im Eingang der betreffenden Schule hinzuweisen. Zu den Schulen gehören auch deren Außenanlagen, soweit sie für eine ausschließlich Nutzung durch die Schulen bestimmt sind. Das Zutrittsverbot gilt nicht für Personen,

  1. die unmittelbar nach dem Betreten der Schule eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchführen; bei einem positiven Testergebnis ist die Schule unverzüglich zu verlassen,
  2. die Schülerinnen oder Schüler zum Unterricht in der Primarstufe, zur Notbetreuung in Grundschulen oder zum Unterricht in Förderschulen bringen oder sie von dort abholen,
  3. deren Zutritt zur Schule zur Aufrechterhaltung des Betriebs der Schule zwingend erforderlich ist (insbesondere zur Durchführung notwendiger betriebs- oder einrichtungserhaltender Bau- oder Reparaturmaßnahmen),
  4. deren Zutritt zur Schule zur Erfüllung eines Einsatzauftrages der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei oder des Katastrophenschutzes notwendig ist,
  5. deren Zutritt zur Schule zeitlich außerhalb des regulären Schulbetriebs erfolgt,
  6. deren Zutritt zur Schule zum Zwecke der Durchführung von Blut-, Blutplasma- und Knochenmark-Spendeterminen erforderlich ist,
  7. deren Zutritt zur Schule zum Zwecke der Wahrnehmung von Aufgaben der Kinder- und Jugendgesundheitsdienste sowie der Zahnärztlichen Dienste der Gesundheitsämter erforderlich ist.

Schülerinnen und Schüler, sowie das Schulpersonal haben der Schule an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorzulegen. Die Bestimmung der Tage erfolgt durch die Schule. Wurde die Testung durch einen Antigen-Test zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) durchgeführt, welcher ohne fachliche Aufsicht erfolgte, ist von dieser Person eine Bescheinigung über das Testergebnis zu unterzeichnen. Ist die getestete Person nicht volljährig, übernimmt dies ein Sorgeberechtigter dieser Person.

Ausnahmen für Zutritt von Schulgebäuden: Viele Vereine und Einrichtungen nutzen für ihre Aktivitäten außerhalb der Unterrichtszeit Räume in Schulen. Auch Blutspendedienste machen regelmäßig Halt auf einem Schulgelände. Sie alle waren durch die Zutrittsbeschränkungen von Schulen sehr stark eingeschränkt. Das wird nun gelockert. Das Zutrittsverbot zu Schulen gilt deshalb nun auch nicht für Personen, deren Zutritt zur Schule zeitlich außerhalb des regulären Schulbetriebs erfolgt, und deren Zutritt zur Schule zum Zwecke der Durchführung von Blut-, Blutplasma- und Knochenmark-Spendeterminen erforderlich ist.


Seit dem 21.08.2021 gilt:

Die Maskenpflicht gilt – wie zuletzt – nur für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sind dann von der Tragepflicht ausgenommen.

Außerdem gilt: 

In den Innenbereichen von Schulen muss von allen weiteren Personen eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden. 

Schülerinnen und Schüler sind von der Tragepflicht bei Klausuren mit einer Dauer ab 240 Minuten befreit, wenn das Abstandsgebot eingehalten wird. Ausnahmen gibt es außerdem beim Sport. Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann die Schule aus pädagogischen Gründen eine weitergehende Befreiung von der Tragepflicht zulassen. Während des Stoßlüftens in den Schulräumen können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal die medizinische Maske vorübergehend abnehmen.

Alle Angebote der Kindertagesbetreuung für Kinder im Vorschulalter sind grundsätzlich geöffnet: Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote.

Alle Beschäftigten in Kindertages- und Jugendhilfeeinrichtungen, die unmittelbare Kontakte mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern oder anderen Personensorgeberechtigten haben, können regelmäßig getestet werden. 

Vollständig Geimpfte brauchen keinen negativen Testnachweis: Personen, die eine für den vollständigen Impfschutz nötige mindestens 14 Tage zurückliegende Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, eine entsprechende Impfdokumentation vorlegen können und keine Symptome einer COVID-19-Erkrankungen aufweisen, können Angebote ohne Vorlage eines Testergebnisses nutzen. Dies gilt auch für Berufsausübungen, für die negative Tests vorgeschrieben sind, zum Beispiel in Schulen und Kitas.


Weitere Bildungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen

Seit dem 01.08.2021 gilt:

In Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen (zum Beispiel Hochschulen, Musik- und Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahrschulen) gilt das Abstandsgebot nicht mehr. Das Abstandgebot zwischen Lehrkräften untereinander oder dem sonstigen Schulpersonal bleibt hingegen bestehen. Das Abstandgebot zwischen Lehrkräften untereinander oder dem sonstigen Schulpersonal bleibt hingegen bestehen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Lehrkräfte müssen einmal in der Woche vor dem Beginn des ersten Unterrichtstags oder der ersten Lehrveranstaltung negativ auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet sein und einen Testnachweis vorlegen (bzw. Impf- oder Genesenennachweis). In allen Einrichtungen sind nunmehr Selbsttest (ohne Aufsicht) zulässig (Tests nur erforderlich, wenn regionale Inzidenz sieben Tage über 20 liegt). Bei Minderjährigen ist die negative Testbescheinigung von einem Sorgeberechtigten zu unterzeichnen. Das gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren sowie für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts. Bei Unterricht oder Lehrveranstaltungen an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen besteht die Test- und Nachweispflicht zweimal in der Woche.

Hinsichtlich der Maskenpflicht gilt, dass in den Innenbereichen die Maske abgenommen werden kann, wenn sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird.

Hinweis: Die Personengrenzen für Präsenzangebote in Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen werden gänzlich aufgehoben.


Gesangsunterricht und Blasinstrumente

Der Gesangsunterricht und das Spielen von Blasinstrumenten dürfen nur unter der Voraussetzung erteilt werden, dass die Einhaltung des Abstands von mindestens zwei Metern zwischen allen Personen gewährleistet ist. 


Jugendarbeit

Für die Jugendarbeit gibt es keine Beschränkungen mehr. Das bedeutet: Die Angebote dürfen ohne Altersbegrenzung stattfinden. Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen müssen beachtet werden.

Gaststätten, Sport, Tourismus, Freizeit und vergleichbare Einrichtungen

Diese Seite wird aktuell überarbeitet. Seit dem 16.09.2021 gilt die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Für nähere Informationen zu aktuellen Regelungen siehe neue Corona-Verordnung.


Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Oberhavel vom 13.09.2021: Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 35.


Seit dem 01.08.2021 gilt:

Keine Testpflicht in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 (zum Beispiel: Innengastronomie, touristische Übernachtungen, Kultureinrichtungen, Sportanlagen in geschlossenen Räumen, Innen-Spielplätze); Ausnahme: Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz immer in Schulen, für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, Krankenhäusern, Kontaktsport drinnen, Diskotheken, Clubs und Festivals, bei sexuellen Dienstleistungen.

Gastronomie

Es gibt keine Testpflicht für Gäste, die in den Außenbereichen bewirtet werden.

Es gibt keine Terminpflicht für Gaststätten wie Restaurants, Cafés, Kneipen oder Bars. Gäste können also ohne vorherige Terminvereinbarung einkehren.

Neben den Regeln zum Testen müssen die gastronomischen Betriebe auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts,
  • Zutritt nur für Gäste, die keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen,
  • die Personendaten aller Gäste müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden, 
  • Maskenpflicht: alle Personen müssen eine medizinische Maske tragen, wenn sie sich nicht auf ihrem festen Platz im Innenbereich aufhalten (das Personal ist von der Tragepflicht befreit, wenn es keinen direkten Gästekontakt hat),
  • zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden,
  • in den Innenbereichen muss regelmäßig gelüftet werden.

Das bedeutet: Gastwirtinnen und Gastwirte haben die Möglichkeit, Personen aus mehr als zwei Haushalten an einem Tisch zu platzieren, sofern das Abstandsgebot zwischen allen Gästen eingehalten wird. Das Abstandsgebot muss aber selbstverständlich nicht zwischen Personen eingehalten werden, die im selben Haushalt leben.

Geschlossene Räume sind zum Beispiel auch geschlossene Zelte, Wintergärten, Gartenhäuser oder ähnlich umschlossene Aufbauten. Wenn eine Gaststätte nur ihren Außenbereich öffnet, können die Gäste aber selbstverständlich die Toiletten im Innenbereich aufsuchen.

Zum Zwecke der Abholung von Speisen und Getränken (im Rahmen des Außerhausverkaufs) können die Innenbereiche ebenfalls von Gästen betreten werden.


Beherbergung

Touristische Übernachtungen sind ohne Beschränkungen möglich. Für alle Beherbergungsstätten gilt: Gäste müssen vor Beginn der Beherbergung einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen (bei Inzidenz ab 20).


Sport

Sport ist auf allen Sportanlagen unter Auflagen erlaubt.

In geschlossenen Räumen, dazu zählen zum Beispiel Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzstudios, Tanzschulen und Bowlingcenter, gilt bereits seit dem 01.06.2021:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen, 
  • Zutritt nur für Sportlerinnen und Sportler, die keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen, negativ auf eine COVID-19-Infektion getestet sind,
  • die Personendaten aller Sportlerinnen und Sportler müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden, 
  • Maskenpflicht in den Umkleideräumen,
  • Untersagung der gemeinsamen Ausübung von Kontaktsport mit mehr als 30 Sportlerinnen und Sportlern,
  • regelmäßiges Lüften.

Hinweis zur Testpflicht bei Indoor-Sport: Schülerinnen und Schüler können, sofern sie noch nicht volljährig sind, als Testnachweis eine von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Selbsttests vorlegen. Damit gilt die gleiche Regelung wie in Schulen auch für den Sport. Kinder im Alter unter 12 Jahren sind von der Testpflicht auch hier befreit.

Bei der Nutzung von Sportanlagen unter freiem Himmel gilt nur noch: Zutritt für Sportlerinnen und Sportler, die keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. So ist also der Kontaktsport im Freien ohne Personenbeschränkung wieder möglich. Fußballmannschaften können also draußen wieder trainieren und spielen.

Weiterhin gibt es – mit Ausnahme bei Auftreten von Krankheitssymptomen – keine Einschränkungen (insbesondere keine Testpflicht) für:

  • Sportanlagen, soweit dort ausschließlich ärztlich verordneter Sport oder Sport zu sozial-therapeutischen Zwecken ausgeübt wird, 
  • den Schulbetrieb und die Kindertagesbetreuung sowie für Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen,
  • den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet,
  • die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern durch anerkannte Hilfsorganisationen.

Der Schulsport und der Schwimmunterricht für Schülerinnen und Schüler sind damit wieder uneingeschränkt möglich.


Freibäder

Freibäder können öffnen. Voraussetzungen: Zutritt nur für Besucherinnen und Besucher ohne Symptome, Einhaltung des Abstandsgebots, Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen, Erfassen der Personendaten, Einhaltung des Abstandsgebotes außerhalb der Spielflächen, Maskenpflicht außerhalb der Spielflächen, regelmäßiges Lüften. Badegäste müssen keine Maske tragen, sofern sie sich nicht in den Umkleideräumen befinden, bei Freibädern gibt es keine Testpflicht.


Spielplätze

Für den Spielbetrieb auf Spielplätzen und Spielflächen gelten die gleichen Regelungen wie für Sportanlagen. Damit können Indoor-Spielplätze wieder öffnen (keine Symptome, Testpflicht, Erfassung der Personendaten, Maskenpflicht, regelmäßiges Lüften).


Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos und ähnliche Einrichtungen können wieder öffnen. Für sie gilt insbesondere:

  • Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 1.000 Personen zuzüglich 50 Prozent der über 1.000 hinausgehenden regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann). In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer dauerhaften 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 ist die Personenzahl für Veranstaltungen auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt. Ausnahmen gibt es beispielsweise für Autokinos und vergleichbare Angebote. 
  • In Innenräumen gilt ab einer dauerhaften 7-Tage-inzidenz von über 20 eine Testpflicht (gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 500 Teilnehmenden).
  • Abstand zwischen den Sitzplätzen kann auf bis einen Meter verringert werden 
  • In geschlossenen Räumen: Maskenpflicht gilt nicht, wenn sich die Besucherinnen und Besucher auf einem festen Sitzplatz aufhalten und der Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Sitzplätzen nicht unterschritten wird („Schachbrett“: jede Reihe wird versetzt besetzt)

Ansonsten gelten für Theater, Konzert- und Opernhäuser und Kinos grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie für Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Freizeitparks, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten: keine Symptome, Mindestabstand, Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, Erfassen der Personendaten.

Künstlerische Amateurensembles

Zusammenkünfte künstlerischer Amateurensembles zum Zwecke des Probens und des Auftretens in geschlossenen Räumen sind zulässig.

Die Künstlerinnen und Künstler dürfen keine Symptome haben, müssen über einen auf sie ausgestellten negativen Testnachweis verfügen. Dies gilt nicht für Ensembles, bei denen nicht gesungen wird und keine Blasinstrumente gespielt werden. 

Beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten muss die Einhaltung eines Mindestabstands von zwei Metern zwischen allen Künstlerinnen und Künstlern gewährleistet sein.

Sofern im Innenbereich geprobt oder aufgetreten wird, haben alle Künstlerinnen und Künstler eine medizinische Maske zu tragen. Die Tragepflicht gilt nicht, wenn die Eigenart der künstlerischen Darbietung dies nicht zulässt.

Tourismus

Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und Reisebusreisen sind wieder möglich. 

Anbieterinnen und Anbieter von Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts Folgendes sicherzustellen:

  • Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen,
  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts,
  • Erfassen der Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • Aufenthalt der Fahrgäste während der Fahrt auf festen Sitzplätzen,
  • ausschließliche Beförderung von Fahrgästen, die keine Symptome haben und einen negativen Testnachweis (bzw. Impf- oder Genesenennachweis) vorlegen
  • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen für Fahrgäste.



Seit dem 16.06.2021 gilt:

Messen, Ausstellungen, Spielhallen, Jahrmärkte, Volksfeste

Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen können wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Betreiberinnen und Betreiber müssen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts die gleichen Maßnahmen wie für Theater und Kinos sicherstellen. 

Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 1.000 Personen zuzüglich 50 Prozent der über 1.000 hinausgehenden regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann).

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer dauerhaften 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 ist die Personenzahl für Veranstaltungen auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt. In Innenräumen gilt dabei ab einer dauerhaften 7-Tage-inzidenz von über 20 eine Testpflicht. Unter freiem Himmel gilt eine Testpflicht für Veranstaltungen mit mehr als 500 gleichzeitig Teilnehmenden.

Festivals

Festivals können unter Auflagen mit höchstens 7.000 gleichzeitig anwesenden Gästen stattfinden, solange die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 nicht überschreitet. Sonst liegt die Grenze bei maximal 5.000 Gästen. Darüber hinaus ist die Personenzahl über einer Besucherzahl von 1.000 ebenfalls auf höchstens 1.000 Personen zuzüglich 50 Prozent der über 1.000 hinausgehenden regulären Gästekapazität der jeweiligen Festivalfläche begrenzt. Es gilt eine Testpflicht für innen und außen.

Spaß- und Freizeitbäder, Saunen, Thermen

Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren können öffnen, wenn die Betreiberinnen und Betreiber auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen folgendes sicherstellen:

  • Zutritt nur für Besucherinnen und Besucher, die keine COVID-19-Symptome haben und einen negativen Testnachweis bzw. einen Genesenen- oder Impfnachweise vorlegen (gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren),
  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • Erfassen von Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Becken,
  • Maskenpflicht bei der Nutzung von Umkleideräumen,
  • in geschlossenen Räumen muss regelmäßig gelüftet werden.

Für Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren gibt es keine Personenbegrenzung. Aber das Abstandsgebot muss eingehalten werden können.

Diskotheken, Clubs und sexuelle Dienstleistungen

Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 1.000 Personen zuzüglich 50 Prozent der  über 1.000 hinausgehenden regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann).

Außerdem: Erfassen von Personendaten, Tanzlustbarkeiten in geschlossenen Räumen: grundsätzlich Testpflicht unabhängig regionaler Inzidenz, nicht mehr als ein Gast pro zehn Quadratmeter begehbarer Fläche, Lüften).

Sexuelle Dienstleistungen und Prostitutionsveranstaltungen sind wieder erlaubt (Erfassen von Personendaten, grundsätzliche Testpflicht, Maskenpflicht: solange sexuelle Dienstleistung nicht erbracht wird). Ein Hygienekonzept, das auch das besondere Infektionsrisiko der angebotenen Dienstleistung berücksichtigt, muss vorliegen.

Bestimmungen für Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen und Pflegeheime

Diese Seite wird aktuell überarbeitet. Seit dem 16.09.2021 gilt die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Für nähere Informationen zu aktuellen Regelungen siehe neue Corona-Verordnung.


Es gilt:

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern , Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen können beliebig viele Besucherinnen und Besucher empfangen (keine Personengrenze mehr, aber weiterhin grundsätzlich Maskenpflicht (medizinische Maske, aber nicht mehr zwingend FFP2-Maske), Test-, Impf- oder Genesenennachweis).

Für Besucherinnen und Besucher, die weder einen Impfnachweis noch einen Genesenennachweis vorlegen können, gilt eine verschärfte Testnachweispflicht.

Als hinreichender Testnachweis gilt nur ein Nachweis über einen Negativtest, der im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal erfolgt ist, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, oder, der von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (zum Beispiel Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Testzentren, Arztpraxen) vorgenommen oder überwacht wurde oder aber, dem ein PCR-Test zugrunde liegt, wobei die dem Nachweis zugrundeliegende Testung nicht länger als 48 Stunden vor dem Besuch zurückliegen darf und die Testung den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts entsprechen muss. Der Nachweis muss in schriftlicher oder digitaler Form erfolgen.

Ein Besuchsrecht besteht nicht mehr, wenn in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt und noch keine wirksamen Maßnahmen zur Isolierung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner getroffen werden konnte.

Empfehlung: Alle sollten sich vor ihrem Besuch zum Beispiel telefonisch oder über die Internetseite bei der jeweiligen Einrichtung informieren, unter welchen Bedingungen ein Besuch möglich ist.

Umgang mit Veranstaltungen

Diese Seite wird aktuell überarbeitet. Seit dem 16.09.2021 gilt die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Für nähere Informationen zu aktuellen Regelungen siehe neue Corona-Verordnung.


Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Oberhavel vom 13.09.2021: Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 35.


Seit dem 01.08.2021 gilt:

Veranstaltungen

Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen: 

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, etwa im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich, sind unter Auflagen mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern möglich. Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 1.000 Personen zuzüglich 50 Prozent der über 1.000 hinausgehenden regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann).

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer dauerhaften 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 ist die Personenzahl für Veranstaltungen auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt. In Innenräumen gilt dabei ab einer dauerhaften 7-Tage-inzidenz von über 20 eine Testpflicht. Unter freiem Himmel gilt eine Testpflicht für Veranstaltungen mit mehr als 500 gleichzeitig Teilnehmenden.

Außerdem:

  1. das Erfassen von Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  2. die Einhaltung des Abstandsgebots, mit der Möglichkeit, dass der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu einen Meter verringert werden kann,
  3. in geschlossenen Räumen
    1. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft,
    2. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird,
    3. bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter die Zutrittsgewährung nur für Besucherinnen und Besucher, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen.

Im Unterschied dazu besteht für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen (zum Beispiel Mitglieder- und Betriebsversammlungen oder Vereins- und Gremiensitzungen) und mit bis zu 100 teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern keine Testpflicht; alle anderen Voraussetzungen müssen eingehalten werden.


Versammlungen (Demonstrationen)

Für Versammlungen und Demonstrationen gelten keine besonderen Einschränkungen oder Personengrenze mehr (allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln müssen immer eingehalten werden).


Religiöse Veranstaltungen

Gemeindegesang bei religiösen Veranstaltungen ist erlaubt (Abstandsgebot, in geschlossenen Räumen beim Gemeindegesang: Abstand von mindestens zwei Metern).

Bei religiösen Veranstaltungen kann in geschlossenen Räumen der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu einen Meter verringert werden.

Ferner ist Folgendes sicherzustellen:

  1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Teilnehmenden
  2. das Erfassen von Personendaten aller Teilnehmenden in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  3. in geschlossenen Räumen
    1. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft,
    2. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird.

Einzelhandel und Dienstleistungen

Diese Seite wird aktuell überarbeitet. Seit dem 16.09.2021 gilt die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Für nähere Informationen zu aktuellen Regelungen siehe neue Corona-Verordnung.


Es gilt:

Einzelhandel

Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung müssen im Einzelhandel nicht erfasst werden.

Betreiberinnen und Betreiber von Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

  1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  2. die Einhaltung des Abstandsgebots,
  3. in geschlossenen Räumen
    1. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,
    2. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Betreiberinnen und Betreiber von Kaufhäusern, Outlet-Centern, Einkaufszentren und vergleichbaren Einrichtungen haben die benannten Abstands- und Hygieneregeln auch in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen sicherzustellen, die außerhalb der einzelnen Verkaufsstellen liegen.


Körpernahe Dienstleistungen

Alle körpernahen Dienstleistungen sind unter Auflagen wieder erlaubt, zum Beispiel:

  • Kosmetik- und Nagelstudios,
  • Massagepraxen,
  • Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe,
  • aber auch Sonnenstudios.

Weiterhin gelten folgende Regelungen:

  • Die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen außerhalb der Dienstleistungserbringung sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen muss sichergestellt werden.
  • Die Personendaten der Kundinnen und Kunden müssen zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. Außerdem muss in geschlossenen Räumen die Raumluft regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden.
  • Alle Personen (Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte) müssen in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske tragen. Wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt (zum Beispiel Gesichtskosmetik), müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuell bestätigten negativen COVID-19-Test vorweisen oder vor Ort einen Selbsttest machen (gilt erst ab einer Inzidenz über 20). Ausnahme: Die Pflicht zur Vorlage eines tagesaktuellen Testergebnisses gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen.

Regeln für Einreisende aus ausländischen Corona-Risikogebieten

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt bundesweit einheitlich und umfassend die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Absonderungspflicht für Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Corona-Risikogebiet (Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet) aufgehalten haben. Die Bundesverordnung gilt abschließend, so dass es keiner Landesverordnung mehr bedarf. Aus diesem Grund wird die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg aufgehoben.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes führt die Regelungen der ursprünglichen Coronavirus-Einreiseverordnung, der Coronavirus-Schutzverordnung und die Regelungen zur Absonderungspflicht in einer bundesrechtlichen Verordnung zusammen. Damit regelt nun diese eine Verordnung alle Bestimmungen, die während der Corona-Pandemie für die Einreise nach Deutschland zu beachten sind. Informationen dazu sind auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums veröffentlicht worden: Coronavirus-Einreiseverordnung

Die wichtigsten Regelungen für Einreisende im Überblick

Anmeldepflicht:

Einreisende, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum geplanten Zeitpunkt der Einreise als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf der Internetseite www.einreiseanmeldung.de registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

Der Impfnachweis, der Genesenennachweis sowie ein negatives Testergebnis können über die digitale Einreiseanmeldung ebenfalls hochgeladen werden.

Sofern eine digitale Einreiseanmeldung aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder aufgrund technischer Störung nicht möglich ist, ist stattdessen eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung nach dem Muster bei Einreise mitzuführen und das Gesundheitsamt nach Ankunft unter 03301 601-3900 zu kontaktieren.

Von dieser Anmeldepflicht sind insbesondere Personen ausgenommen, die

  • lediglich durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen,
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen,
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, sofern die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist..

Bei der Einreise nach einem Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet (nicht aber Virusvariantengebiet) besteht außerdem eine Ausnahme bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden für den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder), von Ehepartnern und Lebenspartnern, die nicht dem gleichen Hausstand angehören und zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Gleiches gilt, wenn der vorherige Aufenthalt in dem Hochrisikogebiet weniger als 72 Stunden andauerte.

Absonderungspflicht:

Nach der neuen Einreiseverordnung gilt bei Einreise nach Deutschland mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet innerhalb der letzten zehn Tage grundsätzlich die Pflicht,

  • sich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort, bei der eine Absonderung möglich ist, – zu begeben und
  • sich dort zehn Tage lang abzusondern (häusliche Quarantäne). Nach einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen sich Einreisende für 14 Tage häuslich absondern.

Sollten im Zeitraum der Absonderung typische Krankheitssymptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten, besteht die Verpflichtung die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren.

Während dieser Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden.

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten, bei dem die Reisenden nicht über ein Genesenennachweis oder Impfnachweis verfügen, darf die zugrundeliegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein.

Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich. Ausnahmen hiervon bestehen nur, wenn das Virusvariantengebiet, in dem man sich aufgehalten hat, nach Einreise und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft wird, oder wenn die betroffene Person mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das Robert Koch-Institut (RKI) ausdrücklich festgestellt hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist.

Die Absonderung endet zudem, wenn das betroffene Gebiet nach Einreise in Deutschland und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet eingestuft wird.

Ausnahmen von der Absonderungspflicht: Von dieser Quarantänepflicht sind insbesondere ausgenommen Personen, die

  • lediglich durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen, oder
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen,
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, sofern die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Bei der Einreise nach einem Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet (nicht aber Virusvariantengebiet) besteht außerdem eine Ausnahme bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden für den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder), von Ehepartnern und Lebenspartnern, die nicht dem gleichen Hausstand angehören und zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Gleiches gilt, wenn der vorherige Aufenthalt in dem Hochrisikogebiet weniger als 72 Stunden andauerte.

Nachweispflicht:

Reisende ab Vollendung zwölften Lebensjahres müssen im Rahmen der Einreise nach Deutschland grundsätzlich einen der folgenden Nachweise vorlegen können:

  • einen negativen Covid-19-Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis
  • bei einem Voraufenthalt in den letzten 10 Tagen in einem Virusvariantengebiet: negatives Covid-19-Testergebnis. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Der Nachweis ist vor der Einreise erforderlich und muss gegebenenfalls auch der Fluggesellschaft vor Reiseantritt vorgewiesen werden.

Ausnahmen von der Nachweispflicht: Von dieser Nachweispflicht sind insbesondere ausgenommen Personen, die

  • die nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen und hierbei nicht über den Luftweg oder aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreisen.
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, sofern die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist und die Einreise nicht über den Luftweg oder aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet erfolgt.

Vorlagepflichten für Nachweise und Einreiseanmeldung bei Einreise:

Bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland sind die entsprechend erforderlichen Nachweise mitzuführen und der zuständigen Behörde oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde auf deren Anforderung vorzulegen. Bei der Einreise mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder in einem Virusvariantengebiet ist zudem die Bestätigung der erfolgreich durchgeführten digitalen Einreiseanmeldung oder die vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung mitzuführen und auf Verlangen auszuhändigen.

Erfolgt die Einreise mittels eines Beförderers (beispielsweise durch eine Fluggesellschaft) sind dem Beförderer die entsprechend erforderlichen Nachweise auf dessen Anforderung hin zum Zwecke der Überprüfung vorzulegen. Bei der Einreise mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder in einem Virusvariantengebiet ist zudem die Bestätigung der erfolgreich durchgeführten digitalen Einreiseanmeldung oder die vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung mitzuführen und auf Anforderungen vorzulegen.

Getestete, Geimpfte und Genesene:

Genesene und Geimpfte werden grundsätzlich Getesteten gleichgestellt. Wer einen entsprechenden Nachweis erbringen kann, braucht kein negatives Testergebnis vorzuweisen. Ausnahme: Die Einreise aus Virusvariantengebieten. Hier ist weiterhin für alle ein Testnachweis notwendig.

Personen mit Impfnachweis oder Genesenennachweis sind von der Quarantänepflicht, nicht aber der Anmeldepflicht ausgenommen (mit Ausnahmen wie bei der digitalen Einreiseanmeldung). Das bedeutet: Bereits bevor sie einreisen, müssen sie eine digitale Einreiseanmeldung durchführen, wenn sie sich innerhalb der zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebietaufgehalten haben (www.einreiseanmeldung.de).

Wer sich in den letzten zehn Tagen zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Hochrisikogebiet befunden hat, kann durch einen Test, der frühestens fünf Tage nach der Einreise durchgeführt wird, bei entsprechend negativem Ergebnis vorzeitig aus der Quarantäne entlassen werden. Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Quarantäne fünf Tage nach der Einreise.

Das ist nicht möglich, wenn Reisende sich innerhalb von zehn Tagen vor Einreise zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Für Personen, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, wird keine vorzeitige Beendigungsmöglichkeit der Quarantäne vorgesehen, es sei denn, dass das Virusvariantengebiet, in dem man sich aufgehalten hat, nach Einreise und vor Ablauf der Quarantäne nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft wird, oder wenn die betroffene Person mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das Robert Koch-Institut (RKI) ausdrücklich festgestellt hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist.

Symptome:

Alle Personen, die nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebietnach Deutschland eingereist sind, sind verpflichtet, sich unverzüglich bei der zuständigen Behörde zu melden, falls bei ihnen innerhalb der zehn Tage nach Einreise Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten.

Dies gilt auch für Personen, die getestet, geimpft oder genesen sind. Auch bei diesen Personengruppen ist ein gewisses Restrisiko vorhanden. Die Pflicht, sich bei Auftreten von Symptomen bei der zuständigen Behörde zu melden hilft insbesondere, neue Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 frühzeitig aufzudecken.

Übersicht Risikogebiete:

Die Einstufung internationaler Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete erfolgt durch Feststellung des Bundesgesundheitsministeriums im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Hinweis: Reisende müssen bei der Einreise von Deutschland ins Ausland die dortigen Regelungen hinsichtlich Test- und Absonderungspflichten beachten.


Weitere Informationen:

Außerdem sollten Reisende die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachten. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt.

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler: https://www.bundesregierung.de/

Informationen für Reisende in verschiedenen Sprachen vom RKI: https://www.rki.de/ 

Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne: Merkblatt für Betroffene.

Beantragung von Zuschüssen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Für die Gewährung von Zuschüssen nach dem SodEG sind für den Bereich der Eingliederungshilfe, der Sozialhilfe der Jugendhilfe und für Maßnahmen sozialer Dienstleister im Bereich des SGB III die Landkreise und kreisfreien Städte zuständig.

1. Allgemeine Hinweise

Die Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen in modifizierter und flexibler Form ist vorrangig vor der Beantragung von Zuschüssen nach dem SodEG anzustreben. Weiterhin sind Mittel wie zum Beispiel Kurzarbeitergeld, Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie Zuschüsse des Bundes und der Länder vorrangig zu verwenden.

Das SodEG ist als nachrangiges Sicherheitsnetz ausgestaltet worden, um die Existenz der sozialen Dienstleister in den Fällen zu sichern, in denen aufgrund von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz keinerlei Leistungen mehr erbracht werden können.

2. Erbringung und Vergütung der vertraglich vereinbarten Leistungen

Die weitgehende Aufrechterhaltung der Leistungsangebote in modifizierter Form, beispielsweise durch telefonische oder Online-Beratung, ist als zulässige Vertragsänderung anzuerkennen, sofern ein kausaler Zusammenhang zwischen der Erforderlichkeit der Anpassung der Leistungserbringung und den Auswirkungen der Corona-Pandemie besteht.

In welcher Form und in welchem Umfang eine modifizierte und flexible Leistungserbringung erfolgen kann, ist mit dem zuständigen Leistungsträger individuell abzustimmen.

Die Leistungsanbieter stellen durch trägerinterne oder trägerübergreifende Umverteilung des Personals die notwendige Leistungserbringung sicher. Die Finanzierung zusätzlicher Personalkosten für eine modifizierte und flexible Leistungserbringung ist grundsätzlich ausgeschlossen. Sofern im Einzelfall ein höherer Aufwand entsteht, der nicht durch trägerinterne oder trägerübergreifende Umverteilung des Personals gedeckt werden kann, sind Vertragsanpassungen möglich.

3. Gewährung von Zuschüssen nach dem SodEG

Antragstellende können bei den untenstehenden zuständigen Bearbeitern das erforderliche Antragsformular anfordern.

Die Zuschüsse können rückwirkend ab dem 16.03.2020 und längstens bis zum Außerkrafttreten der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung oder einer Nachfolgeregelung auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes gewährt werden.

Zuschüsse nach § 3 SodEG können anstelle der vereinbarten Vergütungen und Entgelte gezahlt werden, wenn und soweit seit dem 16.03.2020 aufgrund von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz die vereinbarten Leistungen nicht erbracht werden können und zwischen den örtlichen Leistungsträgern und den Leistungserbringern keine modifizierte und flexible Leistungserbringung abgestimmt werden kann. Leistungsstörungen, die bereits vor dem 16.03.2020 wirksam geworden und die nicht durch Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz verursacht worden sind, können nicht durch Zuschüsse nach dem SodEG kompensiert werden.

Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent des jeweiligen Monatsdurchschnitts der im jeweiligen Rechtsverhältnis im zurückliegenden Jahreszeitraum geleisteten Zahlungen.

Weitere Informationen:

Weitere Hinweise finden Sie in den FAQ zum SodEG des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Nähere Informationen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG).


Kontakt

Für weitere Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

Doreen Pinnow

Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg


Anne-Katrin Ramadani

Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg


Bettina Thomas

Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg

Bundes-Teststrategie im Zusammenhang mit PoC-Antigen-Tests (Schnelltests)

Aufgrund der geänderten Teststrategie des Bundes im Zusammenhang mit PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) in vollstationären, teilstationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen zur Versorgung von Menschen mit Behinderungen, Hospizen sowie für Angebote zur Unterstützung im Alltag nach SGB XI hat sich das Antragsverfahren deutlich vereinfacht: Statt eines individuellen Konzepts zum Einsatz von Schnelltests ist nunmehr lediglich die Zusendung eines ausgefüllten und unterschriebenen Antragsformulars erforderlich. Die Antragsformulare finden Sie unter Dokumente. Dieses senden Einrichtungen an: ges.corona@oberhavel.de.

Das Gesundheitsamt ist damit in der Lage, den monatlichen Bedarf an Schnelltests unkompliziert zu genehmigen. Den Erwerb der Testkits organisieren die Einrichtungen anschließend selbst, die Abrechnung erfolgt über die Pflegekassen. Die Menge der Tests richtet sich nach der Anzahl der zu betreuenden Personen. Auch die Durchführung der Tests erfolgt eigenständig durch geschultes Fachpersonal. Die Schnelltests können für zu versorgende pflegebedürftige Personen und deren Besucherinnen und Besucher, für Beschäftigte in der Pflege oder sonstige anwesende Personen, zum Beispiel Therapeutinnen und Therapeuten, eingesetzt werden. Positive Testungen müssen durch einen PCR-Test ergänzt werden.

Download: Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Bundesministerium für Gesundheit)